Soziale Arbeit an der Schule 

Schulsozialdienst

Die Schulsozialarbeit (SSA) ist ein Tätigkeitsbereich der Sozialen Arbeit. Sie ist für Schülerinnen und Schüler, für Eltern und für Lehrpersonen kostenlos. Die Finanzierung übernimmt die Gemeinde Oberdorf.


Die Absicht der Schulsozialarbeitenden ist es bei der Bewältigung von sozialen Problemen und Spannungen zwischen Schule, Familie und Gesellschaft zu unterstützen. 


Thomas Richter, unser Kontakt beim Schweizerischen Institut für Gewaltprävention (SIG) unterstützt uns in der Prävention und Intervention und pflegt eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit allen involvierten Personen. Gemeinsam mit allen Beteiligten soll ein gutes Schulklima gefördert werden.


Der Schulsozialdienst fördert die Konflikt- und Problembewältigung der Kinder und Jugendlichen. Er stärkt Kinder und Jugendliche in ihren sozialen Kompetenzen, so dass diese lernen, mit den Schwierigkeiten des Lebens aktiv umzugehen.


Neben der Zielgruppe Kinder und Jugendliche unterstützt Thomas Richter Lehrpersonen und
Eltern in ihrem erzieherischen Auftrag und bietet professionelle Hilfe. Im
gemeinsamen Gespräch fällt es oftmals leichter, nach Lösungen zu suchen.

Thomas Richter kann über die Mailadresse: info@sig-online.ch  kontaktiert werden. 

 

Gewalt und Mobbing

Wir helfen bei der Erkennung von Konflikten und unterstützen die Kinder bei deren Lösung 

Gewalt hat keinen Platz

Gewaltprävention

Entwicklung der Sozialkompetenzen im Klassenrahmen

Wir wollen die Voraussetzungen schaffen, dass die Kinder ihre Schulzeit als positives, stärkendes und befähigendes Erlebnis wahrnehmen.


Konflikte untereinander gehören zum Schulalltag. Die Kinder entwickeln und erweitern ihre Strategien zur Problemlösung und Konfliktbewältigung im Umgang mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern oder mit den Lehrpersonen.


Diese Entwicklung fordert viel von den Kindern. Sie ist anstrengend und setzt eine gewisse Frustrationstoleranz voraus. Auch diese muss erarbeitet werden – möglichst noch vor dem Eintritt in den Kindergarten.


Physische oder psychische Gewalt sind nicht Teil der von der Schule vermittelten Methoden der Konfliktbewältigung. Wir lehnen Gewalt klar ab und gehen entschlossen gegen sie vor.


Unser Präventionsprogramm baut auf Methoden und Strategien des Schweizerischen Instituts für Gewaltprävention (SIG) auf und sieht einen kombinierten Einsatz von Schulsozialarbeit und Lehrpersonen vor. Der Fokus liegt sowohl auf der Vermittlung gemeinsamer Werte und Haltungen als auch auf der Anwendung von Strategien im Umgang mit Konflikten und Gewalt.

Kids Drawing
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Intervention

Hinschauen - Eingreifen - Dranbleiben

Auch das beste Präventionsprogramm wird den Ausbruch von Gewalt, sei es auf dem Pausenplatz, auf dem Schulweg oder in unruhigen Momenten im Schulhausgang nicht vollständig verhindern können. In solchen Fällen braucht es eine Intervention mit dem Ziel, die Opfer von Gewalt zu schützen und die Täter mit geeigneten Massnahmen vom Gewalteinsatz abzuhalten. Auch hier arbeiten wir eng mit der Schulsozialarbeit zusammen. Dazu kommt der Einbezug der Eltern und weiterer Bezugspersonen.


Gelegentlich wird der Ausbau der Aufsicht resp. der Überwachung auf dem Schulareal oder auf dem Schulweg gefordert. Es zeigt sich, dass sich mit dieser Taktik die Situation nicht verbessert – ja sogar verschlimmert. Die Auseinandersetzungen verschieben sich nämlich auf unbeaufsichtigte Orte und werden dadurch noch schwieriger zu entdecken.


Wir setzen auf eine Kombination von Prävention und Intervention. Wir leben gewaltfreie Konfliktlösungsstrategien vor und arbeiten intensiv mit jenen Kindern, die mehr Zeit und Energie brauchen, um Alternativen zu Gewalt lernen und auch in Stresssituationen anwenden zu können.

Ihr Beitrag

Vorbild sein - bewusst erziehen

Im laufenden Schuljahr 2021/22 führen wir umfassende Umfragen zum Schulklima durch und nutzen die Erkenntnisse, um unser Präventions- und Interventionsprogramm weiterzuentwickeln.

Das Feedback der Erziehenden ist ebenso wichtig, wie jenes der Kinder und der Lehrpersonen. Sie helfen uns, die Situation als ganzes Bild zu erkennen. 

Auch ausserhalb der Schule kommt es oft zu Konflikten (kleine oder grosse). Die gewaltfreie Bewältigung muss mit ähnlichen Methoden erlernt werden wie das Spielen eins Instrumentes. Üben - üben - üben. 

Doing Homework